Veranstaltungen

Hengstvorführung NPZ Bern 2019

Zucht

Informationen

Veranstaltungsort: Bern
Beginn: 24.02.2019 - 10:00
Ende: 24.02.2019 - 00:00

«Hengste in Bern» 2019

Gute Schau mit guten Hengsten

Insgesamt 25 Hengste wurden an der diesjährigen Schau im NPZ Bern ausnahmslos gut präsentiert. Der Gesamteindruck war positiv, auch was die Qualität der gezeigten Beschäler anbetrifft. Die Schau war erstmals etwas stärker geöffnet worden, sodass nebst Warmblütern auch ein Anglo Araber, sechs Freiberger und drei Pony-Hengste ihre Vorzüge zur Geltung bringen konnten. Das Programm war äusserst attraktiv und abwechslungsreich zusammengestellt, was zur ausgezeichneten Stimmung der zahlreich aufmarschierten Zuschauer beitrug.

Mit 12 für den ZVCH gekörten Hengsten war auch dieser Anteil gegenüber dem letzten Jahr (sechs) wieder besser, und es handelte sich um eine gute Auswahl des grossen Angebotes, eröffnet vom Holsteiner Klassehengst Croesus des Gestüts Grenzland. Nebst jungen und jüngeren ZVCH-Hengsten wie Porthos ter Sarren, Kosimo vom Eigen CH, Cerano von Worrenberg CH, Daddy’s Best, Bretton Leaf KWG CH, Virtuoso Semilly, waren auch die Neuzugänge der ausserordentlichen Körung Arko Junior PMS (Arko III-Harras) und Cachacco Blue (Chacco-Blue-Cento) präsent. Mit Kraque Boom SF (Olisco-Joyau d’Or A) trat ein aufgrund seiner guten Nachzuchtleistung neu auf dem Schriftweg gekörter ehemaliger Europameister des Jahrganges 1998 auf, und mit Wiveau M (Niveau-Concorde) sowie dem letztes Jahr aufgrund seiner Leistung gekörten Upgrade (Heartbreaker-Pilot) machten weitere ausgewiesene ältere Beschäler auf sich aufmerksam.

Zusammengefasst ist das Konzept der nationalen Hengstschau aufgegangen. In der Zeit der Globalisierung mit all ihren Möglichkeiten auch bei der Wahl von Hengsten ist es gelungen, mit einem zwar gemessen am gesamten Angebot kleinen, jedoch vielseitigen und attraktiven Querschnitt ein stattliches Publikum vom Qualitätsanspruch der inländischen Pferdezucht zu überzeugen. Dies ist nebst der Inszenierung des Anlasses auch den beteiligten Hengsthaltern zu verdanken, die den doch erheblichen Aufwand betreffend Vorbereitung und Präsentation nicht scheuten trotz der heutigen Vielseitigkeit einfacherer Vermarktungsmöglichkeiten.

HIS.  

Fotos: Katja Stuppia

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